Dankesbrief

Liebes Team der Amberger Tafel,
wie bereits vor einiger Zeit telefonisch besprochen, melde ich mich nun bei euch.
Nachdem jetzt auch der letzte Kollege seine Schulden in der Kaffeekasse beglichen hat, möchte ich euch im Namen unserer Abteilung in der Firma Grammer, unsere Einnahmen der Kaffeekasse als Spende zukommen lassen.
Wir waren uns alle Einig, eure Einrichtung unterstützen zu wollen.
Die Spende in Höhe von 550€ überweise ich heute auf euer Konto.
Auf diesem Wege möchte ich mich auch persönlich bei euch bedanken.
Hätte es euch nicht gegeben, hätte meine Oma nicht gewusst, wie sie um die Runden hätte kommen können.
Lange Zeit war sie froh, dass sie zu euch kommen konnte. Und wir waren froh, dass wir uns um unsere Oma keine Sorgen machen mussten.
Das was sie von euch bekommen hat, hat nicht nur für sie selbst gereicht, sondern auch für uns Enkel und ihre Söhne, wenn wir zu Besuch waren. Manchmal bin ich auch mit ihr zusammen in die Tafel gegangen und hab ihr beim Tragen geholfen. Es waren immer alle sehr freundlich und hilfsbereit.
Leider ist meine Oma im Frühjahr diesen Jahres verstorben.
Ich hoffe, dass euch diese Spende helfen kann, anderen Omas & Opas, anderen Familien, anderen Hilfsbedürftigen weiterhin eine Stütze zu sein.


Soziales Engagement ist für uns selbstverständlich

Auch in diesem Jahr spendete das Wohnungsbau Siedlungswerk Werkvolk eG ein Teil des Gewinns an gemeinnützige Vereine in der Region.
Neben einer großzügigen Spende für die Amberger Tafel erhielten der Sozialdienst Katholischer Frauen für die Werkvolk-Kierner-Stiftung und zusätzlich für Hausaufgabenhilfe sowie die OTH Amberg-Weiden für Deutschlandstipendien zweckgebundene Spenden.
Bernhard Saurenbach, Marianne Gutwein (SKF) und Ludwig von Stern (OTH) bedankten sich bei den beiden Vorständen der WS eG Dagmar Kierner und Wolfgang Erb.


Round Table 235 Amberg-Sulzbach hat einen Förderpreis für Herzensprojekte ausgelobt.

Für das Projekt „Geiselwind-Fahrt für bedürftige Kinder und Familien“ hat RT 235 eine Spende über Euro 2.000 überreicht.

Links im Bild : Franz v. Klenck, Round Table 235 Amberg-Sulzbach.
Foto: Dominik Lenz

 

Bei Kaiserwetter im Freizeitpark waren Kinder und Eltern begeistert.


Spende an Bedürftige

In unmittelbarem Anschluss an den Fastenmonat Ramadan ist das Fest des Fastenbrechens.
Die Festlichkeiten beginnen mit dem obligatorischen Gemeinschaftsgebet, nachdem man die Pflichtgemäße Spende an Bedürftige entrichtet hat.
Bereits seit sechs Jahren spenden Frau Nilofer Martin und ihr Sohn Dr. Salim Martin an die Tafel.
Jeweils 1.000 Euro lang haltbare Lebensmittel wurden eingekauft.
Im Bild von links Frau Nilofer Martin und ihre Schwiegertochter Vanessa Martin.


400 Osterbilder für Tafel-Kinder


Leider konnte wegen Corona die Aktion „Ein Lebensmittel mehr im Einkaufswagen“ wieder nicht stattfinden.

17 Mal hatten die Schüler der Walter-Höllerer-Realschule in den vergangenen Jahren diese Aktion im Kaufland Sulzbach-Rosenberg
und auch in Amberg unterstützt.
Ludwig Pirner, Lehrer an der WHR organisierte diese mit großem Erfolg.
Dies wollte Ludwig Pirner auch dieses Jahr nicht ausfallen lassen. Er animierte die Schüler, dass ihre Eltern lang haltbare Lebensmittel an die Tafel spenden, zusätzlich hatte Herr Pirner den Erlös aus selbst gepressten Apfelsaft zum Kauf von Lebensmitteln bereit gestellt.
22 Kisten gefüllt mit Süßigkeiten, Mehl, Zucker und Konserven war das Ergebnis.
Die Übergabe der mittlerweile 18.Aktion fand im Hof der WHR mit Eltern an die Tafel statt.
Frau Buschhausen, 2.Vorsitzende der Amberger Tafel, bedankte sich bei allen Spendern, besonders bei dem Organisator Ludwig Pirner.


Übergabe der Lebensmittel

Im Bild links Martin Zimmermann, Schulleiter, rechts Ludwig Pirner


Ehenfelder BRK-Kindertagesstätte unterstützt Menschen in Not

Seit Jahren denken die Kinder des Ehenfelder Kindergartens in der Fastenzeit an Menschen,
denen es nicht so gut geht und die Unterstützung brauchen.
Corona-bedingt konnte nur eine kleine Gruppe der Kindergartenkinder bei der Spendenübergabe dabei sein.
Die Mädchen und Buben begrüßten dazu vor dem Gebäude zusammen mit Erzieherinnen den Vorsitzenden Bernhard Saurenbach.
Der durfte viele Süßigkeiten, aber auch Grundnahrungsmittel wie Zucker, Mehl und Nudeln in Empfang nehmen.
(Auszug aus Amberger Zeitung, Reporter Fritz Dietl)


Im Nahverkehr und beim Einkaufen gilt FFP2-Maskenpflicht.

Herr Klaus Conrad spendete 1000 Masken um Menschen, die durch die Anschaffung besonders gefordert sind, zu unterstützen.


Schönster Termin des Jahres: Weihnachtspäckchen-Aktion der Amberger Tafel

Weihnachten 2020

Aktion Weihnachtspäckchen 650 Päckchen
294 Schweppermann-Kaserne
128 Erasmus-Gymnasium
120 Siemens
37 Lions Amberg
37 Roundtable
14 Max-Reger-Gymnasium
10 Gewerbebau
4 Lydia Mayer
2 Ulrike Getzinger
2 Frau Stoussavlevisch
2 Kinder der KITA St. Martin

300 Gläser Honig Conrad


Hilfsaktion: Schüler bringen Waren von zu Hause mit

Die Walter-Höllerer-Realschule in Sulzbach-Rosenberg unterstützt die Amberger Tafel. Wegen der Corona-Pandemie werden dafür Online-Infobriefe an Eltern verschickt.

An der Walter-Höllerer-Realschule brachten Schüler viele Spenden für die Amberger Tafel von zu Hause mit. Beim Verladen packten Lehrer Robert Kramel, Tafel-Vorstand Irmgard Buschhausen, Direktor Martin Zimmermann, Tafel-Vorstand Bernhard Saurenbach sowie Lehrerin Ulrike Glück (von links) mit an.
„Eine Sache mehr im Einkaufswagen“ war in den vergangenen Jahren stets ein herausragend erfolgreiches Schulprojekt, bei dem engagierte Schüler der Walter-Höllerer-Realschule an einem Adventssamstag in Einkaufsmärkten Lebensmittelspenden zugunsten der Amberger Tafel generierten. Ludwig Pirner, Initiator und Projektleiter, hat zusammen mit Schülergruppen jährlich Dutzende prall gefüllte Kisten, die Tafel-Vorstand Bernhard Saurenbach stets dankend in Empfang nahm, in den Lkw verladen.

Andere Form gewählt

Doch pandemiebedingt kam in diesem Jahr vieles anders: Ein Vorort-Aktion war nicht möglich, deshalb haben sich die betreuenden Lehrkräfte Ulrike Glück und Robert Kramel, in Vertretung für Ludwig Pirner, zusammen mit der Schulleitung um Direktor Martin Zimmermann schnell umorientiert. Plakate in den Klassenzimmern sowie Online-Infobriefe an die Eltern riefen kurzerhand zu Spenden von haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikeln auf, die die Schüler in der Vorweihnachtszeit mit in die Schule brachten und in der Aula selbst und somit corona-konform in aufgestellte Kisten deponierten. Und die Bereitschaft, etwas für Bedürftige zu geben, war überzeugend.


Übergabe der Spende vom Dehner Hilfsfond mit Marktleiterin Frau Birgit Bernreuther


Direktor Schödel, AOK Amberg übergibt Nudeln an die Tafel


Frohe Weihnachten wünscht Singer-Bau GmbH

Frohe Weihnachten wünscht Singer-Bau GmbH in Ensdorf und spendet wie jedes Jahr 2.000 Euro an die Tafel.


Eine Spende über 4000 Euro


Eine Spende über 4000 Euro überreichten die Geschäftsführerinnen von Megapac-Handling, Brigitte Meller (links) und Mitarbeiterin Carolin Findeisen (rechts) an den Vorsitzenden der Amberger Tafel, Bernhard Saurenbach.

Dafür verzichtet die Firma heuer auf Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden.


Es ist das Jahr mit der größten Herausforderung, ein tödliches Virus,
rechte Gewalt und irre Verschwörungstheorien.

In der Süddeutschen Zeitung stand in der Ausgabe vom 05.09.
die Frage „Was ist gut an diesem verdammten Jahr?
Die Unterstützung von vielen Spendern für die Amberger Tafel.

Beispiel:
Seit vielen Jahren spendet die Familie Annette Baumann und Dr. Georg Baumann an die Tafel.
Immer zweckgebunden zum Beispiel für Schultaschen, Bekleidung und Schuhe für Kinder oder Senioren.
In diesem Jahr erhielt die Tafel im April eine Spende über Euro 5.000; und im Oktober eine sehr große Spende
über Euro 8.000;


300 Lebensmittel-Tüten für Bedürftige

Gemeinsam helfen hieß die Tüten-Aktion der Edeka-Märkte Kunert und Wiesmeth in Amberg, Schiml in Hirschau und Kunert in Ursensollen.
In den Läden wurden die Tüten mit haltbaren Lebensmitteln gepackt, welche die Kunden für fünf Euro erwerben und der Tafel Amberg spenden konnten.


REWE-Spendenaktion

Auch in diesem Jahr fand wieder die bundesweite REWE-Spendenaktion zugunsten der Tafeln statt.
Kundinnen und Kunden konnten vorbereitete Tüten mit haltbaren Lebensmitteln im Wert von 5 € in den Märkten von REWE und Nahkauf direkt im Markt für die örtliche Tafel spenden.

Kunden bei REWE in Kümmersbruck, Sulzbach-Rosenberg und Nahkauf in Vilseck spendeten 639 Lebensmittel-Tüten.


Rund zwei Monate dauerte eine Spendenaktion des IG-Metall-Vertrauenskörpers
von Siemens Amberg für die Tafel Amberg. Es hat sich gelohnt, insgesamt kamen 865 Euro zusammen.


Im Bild von links Manuel Stöbig und Melanie Coakley von der IG Metall.


Werkvolk spendet 20000 Euro für soziale Zwecke

Zurecht stolz auf ihr Unternehmen können die Vorstände Dagmar Kierner und Wolfgang Erb sein. Denn auch heuer werden wieder zwei Prozent des Gewinns des Wohnungsbau und Siedlungswerks Werkvolk e.G für soziale Zwecke gespendet.


Über die großzügige Spende freuten sich die Geber genauso wie die Empfänger (von links): Werkvolk- Vorstand Dagmar Kierner, Marianne Gutwein (SkF), Bernhard Saurenbach (Amberger Tafel), Kathrin Morgenstern (OTH) sowie

Bild: gf


Die Kommode spendet an die Amberger Tafel

Seit Anfang Juni gibt es in Sulzbach-Rosenberg in der Neutorgasse den „non-Profit“ Second- Hand Laden Die Kommode.
Die Kommode verfolgt zwei wichtige Ziele: die Nachhaltigkeit und die Wohltätigkeit.
In den letzten 15 Jahren hat sich durch die „Fastfashion“ Produktion der Konsum an billiger Wegwerfmode verdoppelt. Das belastet die Umwelt und die Menschen, die in Billiglohnländern im Akkord produzieren. Wo viel gekauft wird, wird auch viel ausgemistet. Viele Kleidungsstücke, die auf Dachböden hängen oder im Container landen sind häufig noch so gut erhalten, dass sie noch weiter getragen werden könnten.
In der Kommode können diese gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires für Damen und Herren abgegeben werden. Von einem Team unentgeltlich arbeitender Frauen werden sie wieder weiter verkauft. Den gesamten Gewinn, der durch den Verkauf entsteht, spendet die Kommode an wohltätige Zwecke. Dabei wechseln die ausgesuchten Projekte zwischen globalen Themen und regionalen Projekten. Die erste Spende in Höhe von 750 Euro ging im Juni an ein Kinderheim in Peru, die zweite Spende, ebenfalls 750 Euro, an die Amberger Tafel.

Wir freuen uns über die bereits sehr großzügig geschenkten Waren und natürlich auch über zahlreiche Käufer*Innen!

Öffnungszeiten:
Dienstag 14 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr.


Ein Teil des Teams der Kommode: von links nach rechts: Sarah Harsch, Gabi Bauer und Gerda Krusche

 


syskomp gehmeyr Group steuert gegen Covid-19 und unterstützt die Amberger Tafeln

„Der Hilferuf der Amberger Tafel wurde gehört!“ sagt Jan-Hendrik Aschmann (seit Anfang Dezember 2019 neuer Geschäftsführer der syskomp gehmeyr Group).

Natürlich merke man die Corona-Krise auch im Unternehmen, jedoch trifft es in unserer Gesellschaft immer die Ärmsten der Armen am meisten. Hier möchte die syskomp gehmeyr Group entgegensteuern und spendet an die Amberger Tafeln e.V. einen Betrag von 2.500 EUR.

Aber auch die Barmherzigen Brüder Reichenbach, sowie die Radeberger Tafeln e. V. können sich über eine Finanzspritze in Höhe von 2.500 EUR bzw. 500 EUR freuen.

„Uns ist es wichtig, auch die sozialen Unternehmen im Umkreis unserer Betriebsstätten in Regensburg und Medingen zu unterstützen“ so Aschmann.

Auch hat die syskomp gehmeyr Group Ihr Tätigkeitsfeld an die Krise angepasst und erweitert. Mobile Schutzwände für den Kassen- und Thekenbereich, sowie mobile Teststationen, sogenannte Corona- Drive-In werden nun in den neuen Hallen im Industriegebiet Nord gefertigt.


Amberger Tafel wird 15 Jahre alt

Täglich werden in Deutschland Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet. Gleichzeitig fehlt es bei vielen Menschen am Notwendigsten, um über die Runden zu kommen. Tafeln schaffen Ausgleich, in Amberg jetzt schon seit 15 Jahren.


Beate Binder, Bernhard Saurenbach und Irmgard Buschhausen (von links).
Bild: gsp

Am 19. April 2005 öffneten sich zum ersten Mal die Türen der Amberger Tafel. Es waren drei Frauen, Beate Binder, Irmgard Buschhausen und Brigitte Netta, die im April 2005 diese Einrichtung in Amberg gegründet hatten. In der Kochkellerstraße, im Gebäude von Kolping, fand man das erste Zuhause. Gerade mal für 60 Haushalte reichten bei der ersten Ausgabe die Lebensmittel.

Großzügige Spenden

Die Gründung der Tafel sprach sich schnell herum. Bereits zwei Monate später konnte die Tafel das erste Kühlauto in Empfang nehmen, gespendet von Claus Conrad, dem Hirschauer Unternehmer. Seinem Spenderherzen ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass die Entwicklung der Tafel so rasch zunahm. Waren es 2005 noch 6 673 Menschen, die die Hilfe in Anspruch nahmen, konnten 2007 bereits 24 703 Bedürftige versorgt werden. Dank einer Spende des Lions Club konnte zudem ein weiteres Fahrzeug, ein Mercedes Sprinter, angeschafft werden.

Kurz nachdem 2007 Bernhard Saurenbach den Vorsitz übernommen hatte, flatterte ein Problem ins Haus. Kolping kündigte die Räumlichkeiten an der Kochkellerstraße wegen Eigenbedarf. Die Tafel musste sich eine neue Bleibe suchen. Dank der Vermittlung durch die Stadt Amberg konnte man in ein Gebäude an der Sulzbacher Straße einziehen. Seit April 2008 findet nun hier zwei Mal wöchentlich, immer dienstags und freitags, die Lebensmittelausgabe statt.

Fünf Jahre später, im Jahr 2013, nahmen mehr als 30 000 Kunden Hilfe in Anspruch. In diesem Jahr wurde auch die Kulturtafel gegründet, für die Stefanie Schinabeck verantwortlich ist. Zwei Jahre später erhielt die Tafel aus einem Nachlass eine größere Spende. Damit konnte man die Räumlichkeiten entsprechend der Hygienevorschriften sanieren. 2019 zählte die Tafel etwas weniger als 24 000 Kunden. Der Rückgang resultierte aus der günstigen Konjunkturlage mit der geringen Arbeitslosenzahl vor Beginn der Corona-Krise. Trotzdem sind es nach wie vor knapp 1000 Erwachsene und über 700 Kinder, die allwöchentlich am Dienstag und Freitag von der Tafel versorgt werden. Rund ein Drittel der Bedürftigen sind Flüchtlinge. Bezugsberechtigt ist nur, wer einen gültigen Hartz IV-Bescheid oder die Grundsicherung der Rente nachweisen kann.

Viele neue Helfer

Durch die Corona-Krise ergaben sich für die Amberger Tafel Probleme. Viele Helfer gehören altersmäßig zur Risikogruppe. Der Altersdurchschnitt aller ehrenamtlichen Helfer in Amberg betrug 64 Jahre. Doch nach einem öffentlichen Aufruf meldeten sich Studierende, aber auch Lehrer, die während der Zeit der Schulschließung helfen. Auch die Zahl der Spenden erhöhte sich seit Beginn der Corona-Krise. “Die positive Resonanz war überwältigend”, bilanziert Saurenbach.


Fleisch-Spende für Amberger Tafel

Gerhard Donhauser, Gerichtsvollzieher im Ruhestand, hat sich an ein paar Bekannte von früher und jetzt erinnert. Die öffneten den Geldbeutel – freiwillig und für die gute Sache.


Gerhard Donhauser packt mit an bei der Amberger Tafel.
Bild: gsp

Seit ihrem Spendenaufruf zu Beginn der Coronakrise erfährt die Amberger Tafel eine enorme Unterstützung. Nicht nur Hotels und Restaurants, auch Privatpersonen bringen an der Sulzbacher Straße Lebensmittel vorbei. Seit vergangener Woche erhält die Tafel sogar Fleisch, in Portionen verpackt, dank der Initiative eines Kümmersbruckers.
Gerhard Donhauser (64), pensionierter Gerichtsvollzieher, las den Aufruf in der Amberger Zeitung. Spontan beschloss er, seine privaten und ehemaligen beruflichen Kontakte zu nutzen, um die Tafel mit Produkten zu versorgen, die ansonsten nicht zur Verfügung stehen. “Die Supermärkte dürfen uns kein Fleisch liefern, die Metzger wollen nicht”, erklärt Bernhard Saurenbach, der Leiter der Amberger Tafel, den Grund. Donhauser hörte sich in seinem Bekanntenkreis um. Die Resonanz überraschte ihn: “Ich war überwältigt von der spontanen Spendenbereitschaft”, berichtet er. Ein vierstelliger Betrag sei inzwischen von seinen Freunden, Nachbarn und ehemaligen Kollegen zusammengekommen. Bei einem Schweinemäster in Moos bestellte er nun drei Schweine. Die Metzgerei Kopf in Heimhof übernahm die Schlachtung; kostenlos, versteht sich. Seit der vergangenen Woche erhalten dadurch Bedürftige von der Amberger Tafel auch Fleisch, als Schnitzel in Folien vakuumverpackt.
Donhauser denkt aber auch an die muslimischen Bürger, die kein Schweinefleisch essen. Deshalb ordert er Hühnerfleisch, bei einem Hähnchen-Züchter in Königstein.


Süße Osterüberraschung für Kinder bei Amberger Tafel

Angeregt durch einen Eintrag bei Facebook, hat der Amberger Thomy Klein etwas ganz Besonderes organisiert.

Der Amberger Thomy Klein hat die Osteraktion für die Tafel ins Rollen gebracht: Spenden sollen den Kindern das Osterfest versüßen.
700 Kinder, 700 mal Osterfreude: Die Kinder von bezugsberechtigten Familien der Amberger Tafel dürfen sich auf eine süße Osterüberraschung freuen.
Bei Real, Edeka in der Pfistermeisterstraße und Bärenbrot in der Herrnstraße stellte Thomy Klein Boxen auf mit der Bitte um Spenden für die Kinder der Tafel. Die Resonanz ist grandios; die Boxen sind jetzt, kurz vor Ostern, überfüllt und werden ständig von Tafelmitarbeitern geleert. Zwischen all den Osterhasen kam in einer Box sogar ein Nikolaus zum Vorschein. Auch die Colomba-Cafébar hilft bei dieser Aktion mit. Daniel Hoffmann sammelt Süßigkeiten für die Tafel und holt sie auf Anfrage sogar bei den Spendern ab.
Die Zweite Vorsitzende der Tafel, Irmgard Buschhausen, zeigte sich überwältigt von dem Engagement von Thomy Klein und von der Spendenbereitschaft der Amberger.


Helfer erhalten Betrieb

Lions-Club spendet 5000 Euro an Amberger Tafel Der Lions-Club Sulzbach-Rosenberg hat aus dem Erlös des Adventskalenders 5 000 Euro an die Tafel gespendet.

Dies soll eine Hilfe in den schwierigen Corona-Zeiten sein. Dies sollte eine Unterstützung aufgrund zurückgehender Spenden der Supermärkte dienen.

Bundesweit gibt es knapp 950 Tafeln. Derzeit sind 426 davon geschlossen. Viele Tafelleitungen haben dies mit einer Vorsichtsmaßnahme gegenüber den Ehrenamtlichen und den Kunden begründet.

In der Amberger Tafel gehören 34 Helfer mit über 70 Jahren zur Risikogruppe, drei sind sogar über 80 Jahre. Auch hier wurde über eine Schließung diskutiert.

Auf einen Aufruf in der Zeitung haben sich aber viele Studenten und Lehrer als Helfer gemeldet, so dass alle Helfer über 70 Jahre vorläufig zu Hause bleiben konnten.

Überwältigend auch die Solidarität der Bevölkerung und Firmen, die Lebensmittel oder Geld spendeten.

Vielfältige Hygienemaßnahmen wurden in den Räumen der Tafel umgesetzt.


Mundschutz für alle Helfer und Kunden ist Pflicht


Trennwand an jeder Ausgabestelle


Nach Hilferuf: Tafel erfährt viel Unterstützung

Die Amberger Tafel hat trotz der Auswirkungen des Coronavirus weiterhin geöffnet.
Der Betrieb wurde so umgestellt, dass unsere Helfer und Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden.
Am Eingang müssen die Kunden Hände desinfizieren, nur maximal acht Kunden dürfen gleichzeitig im Raum sein und die Helfer halten zu ihnen zwei Meter Abstand.
Wir sind überrascht von der Hilfsbereitschaft der Menschen während der Coronakrise. Jeden Tag trudeln Lebensmittelspenden von Privatleuten ein, die vom Aufruf der Amberger Zeitung mitbekommen haben, dass durch die Hamsterkäufe der vergangenen Tage weniger Lebensmittel von Bäckereien und Supermärkten abgegeben werden.
Ein Unternehmer in Amberg hat EUR 10.000 für Lebensmittel gespendet.
Größere Beträge haben die Sparkasse Amberg-Sulzbach, IG Metall und viele Einzelpersonen gespendet.
Die Skivereinigung Amberg spendete EUR 300, die wegen des Wegfalls der Running Night keine Verwendung fanden.
Auch ein weiteres Problem konnte gelöst werden: Viele Studenten und Lehrer haben sich als Helfer angeboten. Somit konnten alle ehrenamtlichen Helfer, die älter als 70 Jahre sind, bis zum Ende der Osterferien eine Auszeit nehmen.
Generell erhalten alle Helfer einen Mundschutz.


Einen überraschenden Besuch erhielt die Tafel vom VDK-Kreisverband Amberg.

Frau Kies-Baldasty und Herr Zetzl überbrachten eine Spende in Höhe von 1.500,00 €


535 Weihnachtspäckchen für Kinder und Jugendliche


 


Die Aktion „Lang haltbare Lebensmittel im Einkaufswagen“ war wieder ein großer Erfolg. Unterstützt wurde die Aktion bei Kaufland in Sulzbach-Rosenberg von Schülern der Walter-Höllerer-Realschule, bei Kaufland in Amberg von Rotaract und bei Real von den Firmlingen St. Martin. 227 Kisten Lebensmittel und Geldspenden wurden gesammelt.


Round Table 235 Amberg-Sulzbach spendet 15.000 Euro

15 000 Euro für den guten Zweck: Mit unterschiedlichen Aktionen hat der Serviceclub Round Table 235 Amberg-Sulzbach Geld eingenommen, von dem nun Kinder und Benachteiligte profitieren.

Schirmherren, Spender und Empfänger (von rechts): Bürgermeister Sulzbach-Rosenberg Michael Göth, Landrat Richard Reisinger, Silvia Eidenhardt und Brigitte Breitfelder vom Kinderschutzbund, Vertreter von Round Table 235 Amberg-Sulzbach, Ute Schieder von Donum Vitae, Bernhard Saurenbach von der Tafel Amberg, Petra Waldhauser und Marco Kind von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder.

Im Sommer hieß es beim Watersplash des Round Table 235 Amberg Sulzbach: Rutschen für den guten Zweck. 2018 verwandelten die Mitglieder erst den Marktplatz in Amberg und im Jahr darauf den Luitpoldplatz in Sulzbach-Rosenberg in einen großen Wasservergnügungspark. Der Erlös der beiden Veranstaltungen sowie aus diversen anderen Aktionen bei der Amberger Luftnacht und Hexennacht geht nun an soziale Einrichtungen.

2000 Euro gehen an die Tafel Amberg, die sich, ebenfalls überwiegend ehrenamtlich, darum kümmert, dass Bedürftige für eine freiwillige Spende mit Lebensmitteln versorgt werden. Landrat Richard Reisinger und der Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Michael Göth, gratulierten den Tablern zu ihrer Arbeit. Für die Zukunft kann sich Round Table 235 vorstellen, den Watersplash abwechselnd in Amberg und in Sulzbach-Rosenberg zu organisieren.


Erntedank ist in jedem Jahr ein besonderes Fest in den Kirchen.

Wunderschön geschmückte Altäre und der Dank für eine gute Ernte. Erntedank ist in jedem Jahr ein besonderes Fest in den Kirchen. Nächstenliebe heißt teilen mit Menschen, die kaum das Nötigste zum Leben haben. Deshalb sagt die Amberger Tafel Danke. Danke für  Obst und Gemüse, Nudeln und Reis, Konserven und Mehl.  All die Lebensmittel, die an den Altären bewundert werden konnten, wurden der Tafel zur Verfügung gestellt. Insgesamt 60 Kisten durften von der Herz-Jesu Kirche, St. Marien und Johannes Kirche in Sulzbach-Rosenberg, der Erlöserkirche, Heilige Dreifaltigkeit und Paulaner Kirche in Amberg, Evangelische Kirche in Neukirchen und dem Martin-Schalling-Haus in Kümmersbruck eingesammelt werden. Auch die Schülerinnen und Schüler der Barbaraschule in Amberg haben fleißig gesammelt und ihre Lebensmittel der Amberger Tafel zur Verfügung gestellt.


Krumme Kartoffel: Zu hässlich für den Supermarkt, aber gut

Sie sind zu klein, zu dick, zu hässlich. Wenn eine Kartoffel nicht schön genug ist, landet sie auch nicht im Supermarkt. Bei der Nachernte-Aktion auf dem Hof der Familie Trummer kommt den krummen Dingern jetzt besondere Bedeutung zu.

Die Nachernte-Aktion auf dem Hof der Familie Trummer in Hahnbach macht anlässlich des bundesweiten Tafeltages auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Seit 15 Jahren unterstützen die Trummers die Amberger Tafel mit Kartoffeln, die Schönheitsfehler haben.
Trotz lauter Rufe nach nachhaltigeren Lebensweisen landen immer noch zu viele Lebensmittel im Müll. In Deutschland sogar jedes dritte. Das sind bis zu 18 Tonnen im Jahr. Darauf will die Tafel Amberg aufmerksam machen. Gemeinsam mit der Tafel-Akademie aus Berlin organisierte sie die Nachernte-Aktion auf dem Hof der Familie Trummer. Die Aktion ist Teil des bundesweiten 13. Deutschen Tafel-Tages und ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell gefördertes Projekt.

Am Freitag standen deshalb Schüler der Walter-Höllerer-Realschule auf dem Kartoffelacker in Hahnbach und zogen eine Kartoffel nach der anderen aus der Erde. Sie hatten Spaß an der Aktion, der der Regen ein abruptes Ende setzte. Im normalen Betrieb der Trummers entfällt die Nachernte. Nicht auf dem Feld wird sortiert, sondern in einer großen Maschinenhalle auf dem Hof. Dort erklärte Thomas Trummer das System. “Unförmige Kartoffeln sind im Handel nicht gewollt.” Die Feldfrüchte tragen lustige Knubbel, haben seitliche Auswüchse oder verknitterte Stellen. Deshalb gibt es ein Trennsystem. Besonders große Kartoffeln sind für die Gastronomie, formschöne gehen in den Verkauf und unförmige wandern in eine große Gitterbox mit der Aufschrift Amberger Tafel. Die Dreifach-Sortierung habe schon sein Vater eingeführt, erzählte Trummer. Seit 15 Jahren geht so ein Teil der Ware an die karitative Einrichtung. Für Ambergs Bürgermeister Martin Preuß ein “besonderes soziales Engagement”. Und Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete es als “Leutturmprojekt”. Er hatte weitere Ideen für die Zukunft: “Es ist doch erstaunlich, was man aus Kartoffeln alles machen kann. Brigitte Trummer kann das nötige Know-how beisteuern.” Er bot an, die Schulküche für Kochkurse zur Verfügung zu stellen.

Von der Tafel-Akademie aus Berlin kam die Idee zu der Aktion. “In Tschechien gibt es solche Projekte schon länger”, erklärte Dorothe Elling. 13 Tonnen Lebensmittel seien dort bislang gesammelt und verwertet worden – Essen, das sonst in der Mülltonne gelandet wäre. Einen besonderen Beitrag zum Umweltschutz leistet die Amberger Tafel seit kurzem zusätzlich: „Wer Kartoffeln abholt, muss sich die Tüte dafür künftig selbst mitbringen“, erklärte Vorsitzender Bernhard Saurenbach.

Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von der Walter-Höllerer-Realschule gibt es seit zehn Jahren. Lehrer Ludwig Pirner ist voll des Lobes für die Schüler. “Ich habe die Nachricht verschickt und am nächsten Tag hatte ich meine Gruppe zusammen.” Rund zwölf Leute gehören zum festen Kreis, die regelmäßig Aktionen für die Amberger Tafel machen. Landrat Richard Reisinger, ganz der Pädagoge, gab der gesamten Aktion – in Absprache mit den Schülern – eine glatte Eins.

Was ist die Tafel-Akademie?

Die Tafel-Akademie ist eine hundertprozentige Tochter der Tafel Deutschland und eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH).
Ihr Zweck ist, Bildung zu fördern. Indem Tafel-Aktive qualifiziert werden, wird die professionelle Arbeit der Tafeln sichergestellt und die Mitarbeiter in ihrem Engagement unterstützt.
Mehr Bilder von der Nachernte-Aktion.

 

Mit der Plätte durch strömenden Regen

Der Unternehmer Klaus Conrad hat über seine Stiftung wieder einmal überwiesen.

Es sind zwei Fahrten zum Freizeitpark Geiselwind für Kinder geplant

Für Senioren sollen zwei Plättenfahrten Abwechslung bringen. Plättenfahrt hat bereits stattgefunden, dabei übernahmen Stefan Reuther und Achim Hüttner vom Betreiber des Vilskiosks, der IG Menschengerechte Stadt die Bewirtung der 30 Personen mit Kaffee und Kuchen.

Bereits zum 14.mal beteiligte sich die Walter-Höllerer-Realschule mit Ludwig Pirner an der Aktion „Ein Lebensmittel mehr im Einkaufswagen“

62 Kisten und 110€, ein stolzes Ergebnis.

Bild mit Ludwig Pirner (links) und Schulleiter Martin Zimmermann (rechts)

Zum ersten Mal organisierte Jürgen Eder vom Erasmus-Gymnasium mit Schülerinnen die Aktion bei Kaufland in Amberg.

Das Ergebnis mit 60 Kisten und 213€ Spende war überwältigend.

Bild mit Lehrer Jürgen Eder

Die Aktion ein Lebensmittel mehr vor Ostern war wieder sehr erfolgreich.

Schülerinnen und Schüler vom Berufsschulzentrum Sulzbach-Rosenberg mit dem Organisator Wolfgang Lorenz sammelten bei Kaufland in Sulzbach-Rosenberg 47 Kisten Lebensmittel und 150€ an Spenden.

Bild mit Irmgard Buschhausen

OSTERAUSGABE BEI DER AMBERGER TAFEL

Einem frohen Osterfest steht für die Kunden der Amberger Tafel nichts mehr im Wege. Dank vieler Spender konnten die Mitarbeiterinnen der Tafel zur Osterausgabe am Gründonnerstag reichlich Waren ausgeben. Besonders große Freude bereitete der Osterschinken, den der Hirschauer Unternehmer Klaus Conrad gespendet hat. 240 Kilo wahlweise gekochten oder rohen Schinken konnten an die etwa 300 Kunden, die zur Ausgabe kamen, verteilt werden. Für die Kinder hatte der Osterhase natürlich auch etwas vorbereitet. 350 Päckchen mit Osterhasen, Eier und Süßigkeiten wurden vom Katholischen Frauenbund Hahnbach liebevoll verpackt und an die Kinder verteilt.

Bild Osternester:
Von rechts Hildegard Gallitzendörfer, Rosa List, Hildegard Schiller

Dank großzügiger Zuwendungen der Lions-Clubs Amberg, Amberg-Sulzbach und Sulzbach-Rosenberg sowie aus der Lidl-Pfandspendenaktion konnte sich die Amberger Tafel einen neuen Kühltransporter im Wert von 45.000 EURO leisten.

Mercedes sponserte den Transporter mit einem Preisnachlass.

Die Vorstände der Tafel Amberg wurde bei der Mitgliederversammlung am 06. Februar einstimmig wiedergewählt.

Im Bild von links:
1.Vorstand Bernhard Saurenbach
2.Vorsitzende Irmgard Buschhausen
Schatzmeister Günter Preißl
Beisitzer James Burke

Nicht auf dem Bild Schriftführerin und Beauftragte der Kulturtafel Stefanie Schinabeck

Bild: Uschald-PR Amberg

 

Helfer-Ehrung 25. Januar 2019

Bei der Mitgliederversammlung ehrte Bernhard Saurenbach 10 ehrenamtliche Helfer, die seit mehr als 10 Jahren mitarbeiten.

Bild: Uschald-PR Amberg
Von links neben der 2.Vorsitzenden Frau Buschhausen:
Peter Werner, Manfred Witt, Hartmut Kusikowski, Marianne Deichl, Harald Stanek und Ludwig Birgmann.
Weitere Ehrungen erhielten Anneliese Guttenberger, Monika Pollanka, Peter Kleibrink und Franz Kobold.

Bild: Uschald-PR Amberg

Eine besondere Ehrung erhielt die Lehrkraft Ludwig Pirner, der seit 2011 13 Mal mit den Schülern der Walter-Höllerer-Realschule die Aktion „Ein Lebensmittel mehr im Einkaufswagen“ unterstützte.
Ca. 800 Kisten mit lang haltbaren Lebensmitteln und Barspenden war das Ergebnis.

Am ersten Adventssamstag hieß es für das Schülerteam der Walter Höllerer-Realschule wieder: Werben um Nahrungsmittelspenden im Eingangsbereich des „Kaufland“ Sulzbach, alles zugunsten der Amberger Tafel. Mit den Vorständen der Tafel, Irmgard Buschhausen und Bernhard Saurenbach, strengten sich die Teams aus den 7. und 10. Klassen der Realschule bemerkenswert an, verteilten Flyer, baten um Spenden, verstauten sie in Kisten und schließlich im Tafel-Lkw. Auch Großeltern und Geschwister machten begeistert mit und „er warben“ 104 gefüllte Nahrungsmittelkisten und einen dreistelligen Geldbetrag.

Dies freute die betreuenden Lehrkräfte, Ulrike Glück und Ludwig Pirner, aber auch die Schulleitung, die ihre Solidarität mit der Aktion bekundete. Mancher Marktkunde spendete gar einen ganzen Einkaufswagen! Die Bereitschaft, etwas für Bedürftige zu geben, war überzeugend. 13 Einsätze in Folge – Aktion und Tradition schon für viele Realschüler seit 2011. Ein besonderes Highlight war wieder der „tafelgerechte Einkauf“ von Projekterlösen rund um den Apfel. Dies schafft Identifikation mit der Realität bedürftiger Familien und ihrem begrenzten Budget – „mit Köpfchen einkaufen“, ein weiterer Projektbereich. Soziales Lernen, Einsatz für Bedürftige und Bewusstseinsbildung – dies sind Anliegen der Schulgemeinschaft!

Bild:
Tafelteam der Walter-Höllerer-Realschule aus den siebten Klassen mit Konrektorin Stefanie Tröster (links) und Schulleiter Wolfgang Pfeifer (2.v.l.) sowie Projektbetreuerin Ulrike Glück (mitte) freuten sich über die große Resonanz.

Kleine Wünsche, große Freude

Bild 1
Christina Lorz, die als Christkind verkleidet zur Ausgabestelle kommt, ist beeindruckt: „Da schaue ich echt ein bisschen anders auf die Wünsche meiner Nichte und meines Neffen.“

Die 31jährige ist wie auch ihre Kollegin Michaela Schäffer und Daniel Pirstat, der den Nikolaus spielt, Teil des Nachwuchskreises bei Siemens.

220 Wunschpäckchen haben Mitarbeiter der Firma besorgt, das heißt, die Kinder haben vor ein paar Wochen Wunschzettel abgegeben, um genau ihr Geschenk (bis 25 Euro) zu bekommen.

Neben der Wunschpäckchen-Ausgabe hat die Religionslehrerin Birgit Aschendorf etwa 150 Geschenke gesammelt, verpackt und beschriftet nach Alter und Geschlecht sortiert.

Berufsschüler aus Sulzbach-Rosenberg haben 50 Überraschungspäckchen „Tee, Kaffee, Pflegeprodukte“ für Senioren verschenkt.

Zudem hat der Lions-Club Amberg 40 Wunschpäckchen (bis 25 Euro) an Senioren verteilt.

Bild 2
Jürgen Eder, links im Bild, vom Erasmus-Gymnasium hat