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    • November

      24

      2019
    • 114
    • 0

    Mit der Plätte durch strömenden Regen

    Der Unternehmer Klaus Conrad hat über seine Stiftung wieder einmal überwiesen.

    Es sind zwei Fahrten zum Freizeitpark Geiselwind für Kinder geplant

    Für Senioren sollen zwei Plättenfahrten Abwechslung bringen. Plättenfahrt hat bereits stattgefunden, dabei übernahmen Stefan Reuther und Achim Hüttner vom Betreiber des Vilskiosks, der IG Menschengerechte Stadt die Bewirtung der 30 Personen mit Kaffee und Kuchen.

    • November

      11

      2019
    • 105
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    Round Table 235 Amberg-Sulzbach spendet 15.000 Euro

    15 000 Euro für den guten Zweck: Mit unterschiedlichen Aktionen hat der Serviceclub Round Table 235 Amberg-Sulzbach Geld eingenommen, von dem nun Kinder und Benachteiligte profitieren.

    Schirmherren, Spender und Empfänger (von rechts): Bürgermeister Sulzbach-Rosenberg Michael Göth, Landrat Richard Reisinger, Silvia Eidenhardt und Brigitte Breitfelder vom Kinderschutzbund, Vertreter von Round Table 235 Amberg-Sulzbach, Ute Schieder von Donum Vitae, Bernhard Saurenbach von der Tafel Amberg, Petra Waldhauser und Marco Kind von der Selbsthilfegruppe krebskranker Kinder.

    Im Sommer hieß es beim Watersplash des Round Table 235 Amberg Sulzbach: Rutschen für den guten Zweck. 2018 verwandelten die Mitglieder erst den Marktplatz in Amberg und im Jahr darauf den Luitpoldplatz in Sulzbach-Rosenberg in einen großen Wasservergnügungspark. Der Erlös der beiden Veranstaltungen sowie aus diversen anderen Aktionen bei der Amberger Luftnacht und Hexennacht geht nun an soziale Einrichtungen.

    2000 Euro gehen an die Tafel Amberg, die sich, ebenfalls überwiegend ehrenamtlich, darum kümmert, dass Bedürftige für eine freiwillige Spende mit Lebensmitteln versorgt werden. Landrat Richard Reisinger und der Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Michael Göth, gratulierten den Tablern zu ihrer Arbeit. Für die Zukunft kann sich Round Table 235 vorstellen, den Watersplash abwechselnd in Amberg und in Sulzbach-Rosenberg zu organisieren.

    • November

      9

      2019
    • 122
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    Erntedank ist in jedem Jahr ein besonderes Fest in den Kirchen

    Wunderschön geschmückte Altäre und der Dank für eine gute Ernte. Erntedank ist in jedem Jahr ein besonderes Fest in den Kirchen. Nächstenliebe heißt teilen mit Menschen, die kaum das Nötigste zum Leben haben. Deshalb sagt die Amberger Tafel Danke. Danke für  Obst und Gemüse, Nudeln und Reis, Konserven und Mehl.  All die Lebensmittel, die an den Altären bewundert werden konnten, wurden der Tafel zur Verfügung gestellt. Insgesamt 60 Kisten durften von der Herz-Jesu Kirche, St. Marien und Johannes Kirche in Sulzbach-Rosenberg, der Erlöserkirche, Heilige Dreifaltigkeit und Paulaner Kirche in Amberg, Evangelische Kirche in Neukirchen und dem Martin-Schalling-Haus in Kümmersbruck eingesammelt werden. Auch die Schülerinnen und Schüler der Barbaraschule in Amberg haben fleißig gesammelt und ihre Lebensmittel der Amberger Tafel zur Verfügung gestellt.

    • November

      4

      2019
    • 142
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    Krumme Kartoffel: Zu hässlich für den Supermarkt, aber gut

    Sie sind zu klein, zu dick, zu hässlich. Wenn eine Kartoffel nicht schön genug ist, landet sie auch nicht im Supermarkt. Bei der Nachernte-Aktion auf dem Hof der Familie Trummer kommt den krummen Dingern jetzt besondere Bedeutung zu.

    Die Nachernte-Aktion auf dem Hof der Familie Trummer in Hahnbach macht anlässlich des bundesweiten Tafeltages auf Lebensmittelverschwendung aufmerksam. Seit 15 Jahren unterstützen die Trummers die Amberger Tafel mit Kartoffeln, die Schönheitsfehler haben.
    Trotz lauter Rufe nach nachhaltigeren Lebensweisen landen immer noch zu viele Lebensmittel im Müll. In Deutschland sogar jedes dritte. Das sind bis zu 18 Tonnen im Jahr. Darauf will die Tafel Amberg aufmerksam machen. Gemeinsam mit der Tafel-Akademie aus Berlin organisierte sie die Nachernte-Aktion auf dem Hof der Familie Trummer. Die Aktion ist Teil des bundesweiten 13. Deutschen Tafel-Tages und ein von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) fachlich und finanziell gefördertes Projekt.

    Am Freitag standen deshalb Schüler der Walter-Höllerer-Realschule auf dem Kartoffelacker in Hahnbach und zogen eine Kartoffel nach der anderen aus der Erde. Sie hatten Spaß an der Aktion, der der Regen ein abruptes Ende setzte. Im normalen Betrieb der Trummers entfällt die Nachernte. Nicht auf dem Feld wird sortiert, sondern in einer großen Maschinenhalle auf dem Hof. Dort erklärte Thomas Trummer das System. „Unförmige Kartoffeln sind im Handel nicht gewollt.“ Die Feldfrüchte tragen lustige Knubbel, haben seitliche Auswüchse oder verknitterte Stellen. Deshalb gibt es ein Trennsystem. Besonders große Kartoffeln sind für die Gastronomie, formschöne gehen in den Verkauf und unförmige wandern in eine große Gitterbox mit der Aufschrift Amberger Tafel. Die Dreifach-Sortierung habe schon sein Vater eingeführt, erzählte Trummer. Seit 15 Jahren geht so ein Teil der Ware an die karitative Einrichtung. Für Ambergs Bürgermeister Martin Preuß ein „besonderes soziales Engagement“. Und Hahnbachs Bürgermeister Bernhard Lindner bezeichnete es als „Leutturmprojekt“. Er hatte weitere Ideen für die Zukunft: „Es ist doch erstaunlich, was man aus Kartoffeln alles machen kann. Brigitte Trummer kann das nötige Know-how beisteuern.“ Er bot an, die Schulküche für Kochkurse zur Verfügung zu stellen.

    Von der Tafel-Akademie aus Berlin kam die Idee zu der Aktion. „In Tschechien gibt es solche Projekte schon länger“, erklärte Dorothe Elling. 13 Tonnen Lebensmittel seien dort bislang gesammelt und verwertet worden – Essen, das sonst in der Mülltonne gelandet wäre. Einen besonderen Beitrag zum Umweltschutz leistet die Amberger Tafel seit kurzem zusätzlich: „Wer Kartoffeln abholt, muss sich die Tüte dafür künftig selbst mitbringen“, erklärte Vorsitzender Bernhard Saurenbach.

    Die Zusammenarbeit mit der Arbeitsgruppe von der Walter-Höllerer-Realschule gibt es seit zehn Jahren. Lehrer Ludwig Pirner ist voll des Lobes für die Schüler. „Ich habe die Nachricht verschickt und am nächsten Tag hatte ich meine Gruppe zusammen.“ Rund zwölf Leute gehören zum festen Kreis, die regelmäßig Aktionen für die Amberger Tafel machen. Landrat Richard Reisinger, ganz der Pädagoge, gab der gesamten Aktion – in Absprache mit den Schülern – eine glatte Eins.

    Was ist die Tafel-Akademie?

    Die Tafel-Akademie ist eine hundertprozentige Tochter der Tafel Deutschland und eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung (gGmbH).
    Ihr Zweck ist, Bildung zu fördern. Indem Tafel-Aktive qualifiziert werden, wird die professionelle Arbeit der Tafeln sichergestellt und die Mitarbeiter in ihrem Engagement unterstützt.
    Mehr Bilder von der Nachernte-Aktion.

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