- 1. April 2026
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„Der Hilferuf der Amberger Tafel wurde gehört!“ sagt Jan-Hendrik Aschmann (seit Anfang Dezember 2019 neuer Geschäftsführer der syskomp gehmeyr Group).
Natürlich merke man die Corona-Krise auch im Unternehmen, jedoch trifft es in unserer Gesellschaft immer die Ärmsten der Armen am meisten. Hier möchte die syskomp gehmeyr Group entgegensteuern und spendet an die Amberger Tafeln e.V. einen Betrag von 2.500 EUR.
Aber auch die Barmherzigen Brüder Reichenbach, sowie die Radeberger Tafeln e. V. können sich über eine Finanzspritze in Höhe von 2.500 EUR bzw. 500 EUR freuen.
„Uns ist es wichtig, auch die sozialen Unternehmen im Umkreis unserer Betriebsstätten in Regensburg und Medingen zu unterstützen“ so Aschmann.
Auch hat die syskomp gehmeyr Group Ihr Tätigkeitsfeld an die Krise angepasst und erweitert. Mobile Schutzwände für den Kassen- und Thekenbereich, sowie mobile Teststationen, sogenannte Corona- Drive-In werden nun in den neuen Hallen im Industriegebiet Nord gefertigt.
Lions-Club spendet 5000 Euro an Amberger Tafel Der Lions-Club Sulzbach-Rosenberg hat aus dem Erlös des Adventskalenders 5 000 Euro an die Tafel gespendet.
Dies soll eine Hilfe in den schwierigen Corona-Zeiten sein. Dies sollte eine Unterstützung aufgrund zurückgehender Spenden der Supermärkte dienen.
Bundesweit gibt es knapp 950 Tafeln. Derzeit sind 426 davon geschlossen. Viele Tafelleitungen haben dies mit einer Vorsichtsmaßnahme gegenüber den Ehrenamtlichen und den Kunden begründet.
In der Amberger Tafel gehören 34 Helfer mit über 70 Jahren zur Risikogruppe, drei sind sogar über 80 Jahre. Auch hier wurde über eine Schließung diskutiert.
Auf einen Aufruf in der Zeitung haben sich aber viele Studenten und Lehrer als Helfer gemeldet, so dass alle Helfer über 70 Jahre vorläufig zu Hause bleiben konnten.
Überwältigend auch die Solidarität der Bevölkerung und Firmen, die Lebensmittel oder Geld spendeten.
Vielfältige Hygienemaßnahmen wurden in den Räumen der Tafel umgesetzt.

Mundschutz für alle Helfer und Kunden ist Pflicht

Trennwand an jeder Ausgabestelle
Gerhard Donhauser, Gerichtsvollzieher im Ruhestand, hat sich an ein paar Bekannte von früher und jetzt erinnert. Die öffneten den Geldbeutel – freiwillig und für die gute Sache.

Gerhard Donhauser packt mit an bei der Amberger Tafel.
Bild: gsp
Seit ihrem Spendenaufruf zu Beginn der Coronakrise erfährt die Amberger Tafel eine enorme Unterstützung. Nicht nur Hotels und Restaurants, auch Privatpersonen bringen an der Sulzbacher Straße Lebensmittel vorbei. Seit vergangener Woche erhält die Tafel sogar Fleisch, in Portionen verpackt, dank der Initiative eines Kümmersbruckers.
Gerhard Donhauser (64), pensionierter Gerichtsvollzieher, las den Aufruf in der Amberger Zeitung. Spontan beschloss er, seine privaten und ehemaligen beruflichen Kontakte zu nutzen, um die Tafel mit Produkten zu versorgen, die ansonsten nicht zur Verfügung stehen. „Die Supermärkte dürfen uns kein Fleisch liefern, die Metzger wollen nicht“, erklärt Bernhard Saurenbach, der Leiter der Amberger Tafel, den Grund. Donhauser hörte sich in seinem Bekanntenkreis um. Die Resonanz überraschte ihn: „Ich war überwältigt von der spontanen Spendenbereitschaft“, berichtet er. Ein vierstelliger Betrag sei inzwischen von seinen Freunden, Nachbarn und ehemaligen Kollegen zusammengekommen. Bei einem Schweinemäster in Moos bestellte er nun drei Schweine. Die Metzgerei Kopf in Heimhof übernahm die Schlachtung; kostenlos, versteht sich. Seit der vergangenen Woche erhalten dadurch Bedürftige von der Amberger Tafel auch Fleisch, als Schnitzel in Folien vakuumverpackt.
Donhauser denkt aber auch an die muslimischen Bürger, die kein Schweinefleisch essen. Deshalb ordert er Hühnerfleisch, bei einem Hähnchen-Züchter in Königstein.
Die Amberger Tafel hat trotz der Auswirkungen des Coronavirus weiterhin geöffnet.
Der Betrieb wurde so umgestellt, dass unsere Helfer und Mitarbeiter bestmöglich geschützt werden.
Am Eingang müssen die Kunden Hände desinfizieren, nur maximal acht Kunden dürfen gleichzeitig im Raum sein und die Helfer halten zu ihnen zwei Meter Abstand.
Wir sind überrascht von der Hilfsbereitschaft der Menschen während der Coronakrise. Jeden Tag trudeln Lebensmittelspenden von Privatleuten ein, die vom Aufruf der Amberger Zeitung mitbekommen haben, dass durch die Hamsterkäufe der vergangenen Tage weniger Lebensmittel von Bäckereien und Supermärkten abgegeben werden.
Ein Unternehmer in Amberg hat EUR 10.000 für Lebensmittel gespendet.
Größere Beträge haben die Sparkasse Amberg-Sulzbach, IG Metall und viele Einzelpersonen gespendet.
Die Skivereinigung Amberg spendete EUR 300, die wegen des Wegfalls der Running Night keine Verwendung fanden.
Auch ein weiteres Problem konnte gelöst werden: Viele Studenten und Lehrer haben sich als Helfer angeboten. Somit konnten alle ehrenamtlichen Helfer, die älter als 70 Jahre sind, bis zum Ende der Osterferien eine Auszeit nehmen.
Generell erhalten alle Helfer einen Mundschutz.
Frau Kies-Baldasty und Herr Zetzl überbrachten eine Spende in Höhe von 1.500,00 €
Die Aktion „Lang haltbare Lebensmittel im Einkaufswagen“ war wieder ein großer Erfolg. Unterstützt wurde die Aktion bei Kaufland in Sulzbach-Rosenberg von Schülern der Walter-Höllerer-Realschule, bei Kaufland in Amberg von Rotaract und bei Real von den Firmlingen St. Martin. 227 Kisten Lebensmittel und Geldspenden wurden gesammelt.