- 1. April 2026
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REQUEST A QUOTEZurecht stolz auf ihr Unternehmen können die Vorstände Dagmar Kierner und Wolfgang Erb sein. Denn auch heuer werden wieder zwei Prozent des Gewinns des Wohnungsbau und Siedlungswerks Werkvolk e.G für soziale Zwecke gespendet.

Über die großzügige Spende freuten sich die Geber genauso wie die Empfänger (von links): Werkvolk- Vorstand Dagmar Kierner, Marianne Gutwein (SkF), Bernhard Saurenbach (Amberger Tafel), Kathrin Morgenstern (OTH) sowie
Bild: gf
Seit Anfang Juni gibt es in Sulzbach-Rosenberg in der Neutorgasse den „non-Profit“ Second- Hand Laden Die Kommode.
Die Kommode verfolgt zwei wichtige Ziele: die Nachhaltigkeit und die Wohltätigkeit.
In den letzten 15 Jahren hat sich durch die „Fastfashion“ Produktion der Konsum an billiger Wegwerfmode verdoppelt. Das belastet die Umwelt und die Menschen, die in Billiglohnländern im Akkord produzieren. Wo viel gekauft wird, wird auch viel ausgemistet. Viele Kleidungsstücke, die auf Dachböden hängen oder im Container landen sind häufig noch so gut erhalten, dass sie noch weiter getragen werden könnten.
In der Kommode können diese gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires für Damen und Herren abgegeben werden. Von einem Team unentgeltlich arbeitender Frauen werden sie wieder weiter verkauft. Den gesamten Gewinn, der durch den Verkauf entsteht, spendet die Kommode an wohltätige Zwecke. Dabei wechseln die ausgesuchten Projekte zwischen globalen Themen und regionalen Projekten. Die erste Spende in Höhe von 750 Euro ging im Juni an ein Kinderheim in Peru, die zweite Spende, ebenfalls 750 Euro, an die Amberger Tafel.
Wir freuen uns über die bereits sehr großzügig geschenkten Waren und natürlich auch über zahlreiche Käufer*Innen!
Öffnungszeiten:
Dienstag 14 bis 18 Uhr, Donnerstag und Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag von 10 bis 13 Uhr.

Ein Teil des Teams der Kommode: von links nach rechts: Sarah Harsch, Gabi Bauer und Gerda Krusche
Täglich werden in Deutschland Millionen Tonnen Lebensmittel vernichtet. Gleichzeitig fehlt es bei vielen Menschen am Notwendigsten, um über die Runden zu kommen. Tafeln schaffen Ausgleich, in Amberg jetzt schon seit 15 Jahren.

Beate Binder, Bernhard Saurenbach und Irmgard Buschhausen (von links).
Bild: gsp
Am 19. April 2005 öffneten sich zum ersten Mal die Türen der Amberger Tafel. Es waren drei Frauen, Beate Binder, Irmgard Buschhausen und Brigitte Netta, die im April 2005 diese Einrichtung in Amberg gegründet hatten. In der Kochkellerstraße, im Gebäude von Kolping, fand man das erste Zuhause. Gerade mal für 60 Haushalte reichten bei der ersten Ausgabe die Lebensmittel.
Die Gründung der Tafel sprach sich schnell herum. Bereits zwei Monate später konnte die Tafel das erste Kühlauto in Empfang nehmen, gespendet von Claus Conrad, dem Hirschauer Unternehmer. Seinem Spenderherzen ist es im Wesentlichen zu verdanken, dass die Entwicklung der Tafel so rasch zunahm. Waren es 2005 noch 6 673 Menschen, die die Hilfe in Anspruch nahmen, konnten 2007 bereits 24 703 Bedürftige versorgt werden. Dank einer Spende des Lions Club konnte zudem ein weiteres Fahrzeug, ein Mercedes Sprinter, angeschafft werden.
Kurz nachdem 2007 Bernhard Saurenbach den Vorsitz übernommen hatte, flatterte ein Problem ins Haus. Kolping kündigte die Räumlichkeiten an der Kochkellerstraße wegen Eigenbedarf. Die Tafel musste sich eine neue Bleibe suchen. Dank der Vermittlung durch die Stadt Amberg konnte man in ein Gebäude an der Sulzbacher Straße einziehen. Seit April 2008 findet nun hier zwei Mal wöchentlich, immer dienstags und freitags, die Lebensmittelausgabe statt.
Fünf Jahre später, im Jahr 2013, nahmen mehr als 30 000 Kunden Hilfe in Anspruch. In diesem Jahr wurde auch die Kulturtafel gegründet, für die Stefanie Schinabeck verantwortlich ist. Zwei Jahre später erhielt die Tafel aus einem Nachlass eine größere Spende. Damit konnte man die Räumlichkeiten entsprechend der Hygienevorschriften sanieren. 2019 zählte die Tafel etwas weniger als 24 000 Kunden. Der Rückgang resultierte aus der günstigen Konjunkturlage mit der geringen Arbeitslosenzahl vor Beginn der Corona-Krise. Trotzdem sind es nach wie vor knapp 1000 Erwachsene und über 700 Kinder, die allwöchentlich am Dienstag und Freitag von der Tafel versorgt werden. Rund ein Drittel der Bedürftigen sind Flüchtlinge. Bezugsberechtigt ist nur, wer einen gültigen Hartz IV-Bescheid oder die Grundsicherung der Rente nachweisen kann.
Durch die Corona-Krise ergaben sich für die Amberger Tafel Probleme. Viele Helfer gehören altersmäßig zur Risikogruppe. Der Altersdurchschnitt aller ehrenamtlichen Helfer in Amberg betrug 64 Jahre. Doch nach einem öffentlichen Aufruf meldeten sich Studierende, aber auch Lehrer, die während der Zeit der Schulschließung helfen. Auch die Zahl der Spenden erhöhte sich seit Beginn der Corona-Krise. „Die positive Resonanz war überwältigend“, bilanziert Saurenbach.
Angeregt durch einen Eintrag bei Facebook, hat der Amberger Thomy Klein etwas ganz Besonderes organisiert.Der Amberger Thomy Klein hat die Osteraktion für die Tafel ins Rollen gebracht: Spenden sollen den Kindern das Osterfest versüßen.
700 Kinder, 700 mal Osterfreude: Die Kinder von bezugsberechtigten Familien der Amberger Tafel dürfen sich auf eine süße Osterüberraschung freuen.
Bei Real, Edeka in der Pfistermeisterstraße und Bärenbrot in der Herrnstraße stellte Thomy Klein Boxen auf mit der Bitte um Spenden für die Kinder der Tafel. Die Resonanz ist grandios; die Boxen sind jetzt, kurz vor Ostern, überfüllt und werden ständig von Tafelmitarbeitern geleert. Zwischen all den Osterhasen kam in einer Box sogar ein Nikolaus zum Vorschein. Auch die Colomba-Cafébar hilft bei dieser Aktion mit. Daniel Hoffmann sammelt Süßigkeiten für die Tafel und holt sie auf Anfrage sogar bei den Spendern ab.
Die Zweite Vorsitzende der Tafel, Irmgard Buschhausen, zeigte sich überwältigt von dem Engagement von Thomy Klein und von der Spendenbereitschaft der Amberger.
Bereits zum 14.mal beteiligte sich die Walter-Höllerer-Realschule mit Ludwig Pirner an der Aktion „Ein Lebensmittel mehr im Einkaufswagen“
62 Kisten und 110€, ein stolzes Ergebnis.
Bild mit Ludwig Pirner (links) und Schulleiter Martin Zimmermann (rechts)
Zum ersten Mal organisierte Jürgen Eder vom Erasmus-Gymnasium mit Schülerinnen die Aktion bei Kaufland in Amberg.
Das Ergebnis mit 60 Kisten und 213€ Spende war überwältigend.
Bild mit Lehrer Jürgen Eder